Verweile doch, du bist so schön

Moderne Konzepte und Ideen im Ladenbau widmen sich verstärkt der Verweildauer des Kunden. Ein Kunde verweilt nicht nur in einem Geschäft, um Produkte zu finden, zu prüfen und um seinen Kauf abzuschließen. Um den Kunden den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen, reichen Sitzecken schon lange nicht mehr aus.

Es hängt natürlich von der eigenen Klientel ab, aber in der Regel kann man den Kunden nicht anspruchsvoll genug einschätzen. Fernab der Discounter-Welt, in der es lediglich um den Einkauf von Waren geht, muss der Einzelhandel in Zukunft mehr wagen, das „Shopping“ zu einem Erlebnis werden zu lassen. Interesse wecken vor allem die neuen Formen des Event-Shoppings. Dazu kann man auf drei Konzepte zurückgreifen.

Interaktivität – Die Anordnung der Waren, die Ergänzung des Sortiments durch Requisite, alles zum Anfassen! Der Kunde muss mit dem Geschäft an sich, nicht nur mit seinen Produkten in Berührung kommen. Interaktive Elemente kennen die meisten Ladenbesitzer nur aus der Kinderecke. Murmelspiele, Bauklötze und Bilderbücher faszinieren die Kleinen, während die Eltern das Sortiment des Geschäfts in Augenschein nehmen. Doch was für Kinder gut ist, kann für Erwachsene nicht schlecht sein. Neue Ideen zu interaktiven Elemente finden sich immer häufiger. Mit dem simplen Brunnen in der Kaufhausmitte hat das nichts mehr zu tun. So laden im Raum aufgehängte spiegelnde Kugeln zum lustigen Scherzen ein oder ein in der Wand eingebauter Flipper beschäftigt den Gatten, während die Frau sich auf die Suche nach dem perfekten Paar Schuhe begibt.

Interaktion – Wenn Kunden nur in Kontakt mit dem Personal treten, ist die Interaktion auf ein Minimum reduziert. Wie aber schafft man es, dass Kunden miteinander in Kontakt treten? Dass sich die Kunden vielleicht auch über das eigene Angebot unterhalten? Die Ideen hierzu reichen von innovativen Sitzmöbeln bis hin zur eigenen Gastronomie. Wichtig ist, dass die Kunden sich wohlfühlen und vergessen, dass sie sich eigentlich in einem fremden Geschäft befinden. „Je heimischer desto besser“ heißt aber nicht, dass der Laden dem eigenen Wohnzimmer gleichen muss.

Internet – Immer mehr drängt das Internet auch in unserem Shopping-Alltag. Neben der richtigen Präsenz im Internet, ist der Netztzugang im Laden selbst eine gute Idee, die Kunden anlockt. Viele Restaurants beginnen ihre Speisekarten durch iPads einzutauschen. Warum nicht auch mit festen Konsolen den Kunden über die Produkte informieren? Natürlich bleibt eine gute Beratung unersetzlich, aber das Internet lockt vor allem junge Menschen in den Laden. Sie bleiben ein wenig, surfen und werden über das Angebot des Geschäfts informiert.

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Die Hörmuschel meldet sich zurück

Als sich 1995 das mp3-Format begann durchzusetzen, ahnte noch niemand von dem weitreichenden Einfluss, den digital gespeicherte Audiodateien einmal haben würden. Eine kleine Gruppe nostalgischer Sammler ist jedoch auch heute noch von der magischen Wirkung klassischer Tonträger überzeugt – allen voran der Vinylschallplatte.

Auch auf dem Telekommunikationsmarkt haben sich grundlegende Änderungen vollzogen. Das Telefon ist nicht länger ein Gegenstand, der in unserer Wohnung, in Hausflur oder Diele, zu finden ist. Und das Eintippen von Telefonnummer oder gar das Wählen mit einer Wählscheibe ist für uns lediglich blasse Erinnerung – für unsere Kinder wird dies in etwa so umständlich erscheinen, wie das Verfassen, Verpacken und Abschicken eines Briefs.

Aber auch in Bezug auf Telefone gibt es Menschen, die mit den alten Geräten schöne Erinnerungen – vielleicht an eine sich weniger rasante Gesellschaft – verbinden. Denn der Verbindungsaufbau per Impulswahlverfahren dauerte seine Zeit. Zunächst schaltete man mit dem Abheben des Telefonhörers eine Verbindung zur Vermittlungsstelle in Form einer einfachen Stromschleife. Das drehen der Wählscheibe, und damit das Wählen, unterbrach den Strom. Für die Ziffer 1 genau 100ms, für die Ziffer 0 genau 1000ms. Damit wurde der Vermittlungsstelle die Rufnummer des gewünschten Gesprächspartners übermittelt. Bei überregionalen Nummern konnte der Wählvorgang somit durchaus eine halbe Minute andauern. Die Wählimpulse wurden auf der selben Leitung übermittelt, über die auch die Gesprächssignale übertragen wurden. Erst mit der Einführung von ISDN wurde für die nicht-gesprächsrelevanten Signale ein eigener Kanal eingesetzt.

Wenn man sich heute ein solches Telefon in Erinnerung ruft, fällt einem in den meisten Fällen der sogenannte Tischfernsprecher W48 der Firma SABA ein. Er wurde 1948 im Auftrag der Alliierten für alle westlichen Besatzungszonen in großer Stückzahl produziert. Zunächst waren die Nachkriegsapparate eine Wiederverwertung alter Teile, da nach dem Krieg kaum elektrische Bauteile zur Verfügung standen. So wurde in vielen Fällen einfach die Beschriftung der Kondensatoren entfernt, sodass sie als Neuware verkauft wurden.

Nostalgie-Telefone liegen derzeit im Trend. Dabei sind es durchaus die Details, die von den Retro-Freunden so geschätzt werden: stoffummantelte Wendelschnüre, Hörergriffe aus Holz oder das klassische Bakelit als der Kunststoff der Wirtschaftswunderzeit. Einen Vorteil bieten die Telefone auch für den Ladenbau: ihre Form ist ergonomisch bewährt. Wer im Ladenbau schon auf einen Retro-Stil gesetzt hat und seinen Ladenkunden einen Augenschmaus bieten möchte, sollte einmal über ein solches Schmuckstück nachdenken.

“Eine erstaunliche Erfindung. Aber wer sollte sie jemals benutzen wollen”
(US-Präsident Rutherford B. Hayes, 1822–1893, zum ersten Telefon 1877).

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Ladenbau im Bio-Food-Bereich

Bio-Produkte sind ungebrochen im Vormarsch. Trotz der erschreckenden Pressemeldungen im Zusammenhang mit dem Darmkeimerreger EHEC sprechen die Absatzzahlen für Bio-Lebensmittel Mitte 2011 eine deutliche Sprache. Nachhaltigkeit sowie ein gesunder und ökologisch wertvoller Lebensstil werden für die Absatzmärkte in Europa und in den USA ein immer wichtigerer Faktor. Deutschland ist innerhalb der europäischen Handelszone der größte Absatzmarkt für Bio-Produkte. 5,9 Milliarden Euro gaben die deutschen Kunden an den Supermarktkassen für Bio-Food aus.

Dabei geht es jedoch um weitaus mehr als um das bloße Einkaufen. Mit dem ökologisch sensiblen Einkauf verbindet sich auch zunehmend die Forderung nach einem wohligen Einkaufsgefühl: Zuverlässigkeit, Authentizität und Identität wurden zuerst auf der EuroShop 2008 als neue maßgebliche Faktoren im Food-Ladenbau wahrgenommen und haben sich auch im Bio-Bereich etabliert. Glaubwürdige Authentizität herzustellen ist jedoch schwierig. Sie muss die Bedürfnisse der Kunden wahrnehmen und auf sie reagieren.

Der Marktcharakter von Obst und Gemüse im Eingangsbereich hat sich mittlerweile fast überall durchgesetzt. Dabei werden sogar hochmoderne Oberflächenmaterialien wie das Solid Surface Material HI-MACS® verwendet. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten solcher Materialien dienen dazu, dass sich Frische-Abteilungen immer häufiger von den übrigen Produktauslagen abheben. Bio-Ware wirkt separierter und übersichtlicher präsentiert als noch vor einigen Jahren. Die räumliche Trennung von Bio- und Non-Bio-Food in Supermärkten wird jedoch nicht bei allen Ketten strikt durchgehalten.

Es zeigt sich, dass die wachsende Zahl der an Nachhaltigkeit interessierten Kunden sich zur Regionalität und zum Standort des Lebensmittelhändlers bekennen. Das Konzept der Identität und Authentizität ist hierbei von besonderer Bedeutung. Authentische Materialien, die hier zum Einsatz kommen und dem Kunden Glaubwürdigkeit präsentieren, sind immer häufiger Naturmaterialien und rustikale Holzverkleidungen, die im sogenannten „Used-Look“ Popularität genießen. Identität heißt somit nicht nur, dass der Kunde sich mit den Lebensgefühl der Produktpräsentation identifizieren kann, sondern auch, dass die Präsentation des Sortiments unabhängig vom regionalen Standort eine einheitliche Formensprache spricht. Der Kunde erkennt das Bio-Sortiment schnell wieder.

Aus diesem Grund gilt der Grundsatz: „Alles aus einer Hand“. Obwohl also verschiedene Themenwelten präsentiert werden (z.B. Obst und Gemüse, Naturkosmetika, Fair-Trade-Wein) dient eine adäquate Farbgestaltung, ein übersichtliches Feinraster der Warenträger und eine einfache Orientierungshilfe (emotionale Bilder oder Piktogramme) dem einheitlichen Gesamtkonzept und damit der Authentizität gegenüber dem Kunden. Denn, nur wer sich unkompliziert zurecht findet, fühlt sich wohl und kommt gerne wieder.

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Ergonomische Konzepte in Büro und Industrie

Dasjenige Arbeitsgerät, welches den meisten Menschen bei ihrer beruflichen Tätigkeit am wenigsten auffällt, ist der Stuhl. Besonders in Werkstätten sind sie häufig unbeachtete Begleiter über den ganzen Arbeitstag. Wechselt man häufig seinen Arbeitsplatz, nehmen sich viele Menschen oft nicht die Zeit, ihre Sitzmöglichkeit passend einzustellen. Hat man dann erst einmal ein bis zwei Stunden in der falschen Körperhaltung gearbeitet, melden sich Rücken- und Nackenschmerzen als Symptome.

Menschen, die im Beruf häufig oder nahezu ausschließlich am Schreibtisch sitzen, fehlt vor allem Bewegung. Nicht erst seit der erfolgreichen Vermarktung von Sitzbällen steht fest, dass selbst an einem starren Arbeitsplatz Bewegung wichtig ist. Der Arbeitsplatz sollte so aufgebaut sein, dass Aufstehen von Zeit zu Zeit notwendig gemacht wird. Für die Arbeitszeit am Schreibtisch ist ein Stuhl, welcher nach ergonomischen Erkenntnissen entworfen wurde, essentiell. Welchen Anforderungen aber muss unser ständiges Sitz- und Arbeitsgerät aufweisen?

Da wäre zum einen die Sitzhöhe. Die richtige Sitzhöhe liegt bei einem Schreibtisch mit einer Auflagehöhe von 72 cm bei 42 bis 50 cm. Besonders Menschen mit außergewöhnlichen Körpermaßen benötigen eine Sitzfläche, die nach vorne und hinten verstellbar ist, so dass die Rückenlehne berührt werden kann, die Kniekehlen allerdings frei liegen. Die Rückenlehne sollte bis zu den Schulterblättern reichen und flexibel sein. Sie muss den Rücken ab der Oberkante des Becken abstützen. Zudem muss die Neigung der Lehne manuell an die spezifische Rückenform anpassbar sein. Die Armlehnen, falls vorhanden, sollten ebenfalls verstellbar sein.

Arbeitet man im Labor oder in der Werkstatt ist es unter Umständen erforderlich, auf Arbeitsflächen mit unterschiedlicher Arbeitshöhe zu hantieren. Hier kann man bei Stühlen beispielsweise auf Fußstützen zurückgreifen, um beim Hochstellen eines Beines die Lendenwirbel zu entlasten. Hocker und Schemel sind die geeigneten Sitzmöbel an Arbeitsplätzen mit wenig Abstellmöglichkeiten oder für kurzzeitige Arbeiten.

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Neue Rubrik “Sonstige Anbieter bei Ladenbau Direkt”

Wir haben heute eine neue Sektion mit bislang zwei Rubriken bei Ladenbau Direkt eingefügt:

In den nächsten Monaten werden wir das wohl noch deutlich ausweiten und in die neue Sektion ausgewählte Unternehmen aufnehmen, die nicht primär etwas mit Ladenbau zu tun haben. Es geht dabei vielmehr um Aspekte, die angrenzend sind und für den typischen Einzelhändler eben doch von Interesse sind.

Falls hier noch jemand Vorschläge hat: Immer her damit…

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Lesestoff: “Next Generation – Zukunftsweisende Ladenbaukonzepte”

An dieser Stelle ein kurzer Tipp für alle, die noch was zu Lesen suchen: Unter der folgenden URL gibt’s ein 14-seitiges Special vom Handelsjournal in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Ladenbau Verband:

http://issuu.com/lpv-verlag/docs/ladenbau_strecke2010

Das Fokusthema des Specials ist dabei ganz klar “Nachhaltigkeit” – ein Trendthema, das sicherlich noch einiges an Aufklärung brauchen wird.

Viel Spaß beim Lesen!

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Sieben Fragen an Dr. Gundolf Meyer-Hentschel vom Meyer-Hentschel Institut in Saarbrücken

Demographischer Wandel und ein in Zukunft noch höheres Durchschnittsalter bestätigen den Trend – die Zielgruppe 60plus ist nicht länger vom Einzelhandel zu vernachlässigen.

Zu den aktuellen Entwicklungen und Trends im zielgruppenorientierten Ladenbau hat das Magazin von Ladenbau Direkt Dr. Gundolf Meyer-Hentschel interviewt. Dr. Meyer-Hentschel ist Gründer des Meyer-Hentschel Instituts Saarbrücken, das sich bereits seit 1985 mit den Bedürfnissen, Wünschen und Verhaltensweisen älterer Kunden beschäftigt.

Vernachlässigt der deutsche Einzelhandel
derzeit die Zielgruppe 60+?

Man kann davon ausgehen, dass die Zunahme älterer Kunden die Marktanteilsstrukturen in vielen Märkten wesentlich verändern wird. Gesellschaftliche Veränderungen beeinflussen in erheblicher Weise die Spielregeln, nach denen Märkte funktionieren. Tatsache ist, dass das Bevölkerungswachstum der Zukunft fast ausschließlich in den Altersgruppen über 60 erfolgt! Und 60plus hat auch die ökonomische Macht. Zum finanziellen Potential ein besonders prägnanter Wert: Die

Kundengruppe ab 55 verfügt über rund die Hälfte des deutschen Geldvermögens. Vielen Handelsunternehmen sind diese Fakten inzwischen bekannt, aber die meisten haben noch keine Ideen, wie sie darauf in der richtigen Weise reagieren sollen.

Welche Möglichkeiten gibt es, ältere Menschen für sich zu gewinnen?

Die Attraktivität eines Anbieters aus Sicht älterer Kunden resultiert aus vielen, für das ungeübte Auge oft ”unsichtbaren” Mosaiksteinen. Die Preisgestaltung ist dabei weitaus weniger ausschlaggebend als beispielsweise die Orientierungsfreundlichkeit, Übersichtlichkeit der Warenpräsentation oder die Freundlichkeit des Personals. Diese Kriterien kann auch ein Discounter berücksichtigen und dabei einen Supermarkt in punkto Seniorenfreundlichkeit übertrumpfen. Die Großfläche hat da eher Probleme, orientierungsfreundlich und bequem zu sein oder wenigstens freundlich zu wirken. Aber auch dort gibt es Lösungsmöglichkeiten. Ob sich ältere Verbraucher zu einem Ladenkonzept hingezogen fühlen, hängt also weniger davon ab, welche Vertriebsschiene gegeben ist, als davon, für wie wichtig und kompetent man sie hält und sie dies auch spüren lässt.

Worauf muss man dabei besonders achten? Worin unterscheidet sich diese Zielgruppe von jüngeren Konsumenten?

Im Vergleich zu früher sind die heutigen „Silver Ager“ aktiver, wellness- und komfortorientierter – aber auch kritischer. Ihre Ansprüche an Handel und Hersteller sind höher und differenzierter, ihre Beeinflussbarkeit geringer. Das klingt nicht ganz einfach. Aber welche Wahl haben wir? Ein wichtiger Anreiz ist sicherlich die Erwartung überdurchschnittliche Renditen für die Handelsunternehmen, die sich der Herausforderung stellen.

Welche Fehler sollte man auf jeden Fall vermeiden?

Keine Seniorenläden, sondern Läden, in denen sich auch reife Kunden wohlfühlen. Keine Lupen am Regal, sondern lesbare Verpackungen und Warenbeschriftungen. Keine Einkaufshelfer für ältere Kunden, sondern Läden, in denen sich diese alleine zurechtfinden können. Keine Appelle ans Alter, sondern reife Kunden ihre Attraktivität und Kompetenz spüren lassen.

Welche Bereiche betrifft „Seniorenmarketing“ konkret im Handel?

Erste Voraussetzung für ein erfolgreiches „Seniorenmarketing“ ist, die Zielgruppe 60+ wirklich ernst zu nehmen und sie als attraktive, kompetente Kunden zu schätzen. Gerade erfahrene Kunden spüren sehr schnell, ob man sich tatsächlich um ihre Bedürfnisse kümmert. Dies betrifft dann alle Bereiche von der grundsätzlichen Architektur eines Ladens über den Ladenbau (bequem, orientierungsfreundlich), die Beleuchtung (heller als bisher, aber nicht blendend), das Sortiment (kleiner und übersichtlicher), die absolut übersichtliche Präsentation der Ware bis hin zur Freundlichkeit des Personals und den Service, der sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Kunden ausrichtet.

Gibt es Erfolgsgeschichten von Unternehmen, die sich durch eine Umstellung der Ladeneinrichtung besser auf die Zielgruppe 60+ ausgerichtet haben und die davon auch profitiert haben?

Galeria Kaufhof ist einer der Vorreiter in der Kundengruppe 60plus. Das Unternehmen setzt hat dafür das Konzept “Galeria für Generationen” entwickelt. Die wichtigsten Elemente: Breite Gänge, geringer Geräuschpegel, gute Beleuchtung für eine angenehme Atmosphäre. Die Präsentation ist übersichtlich und klar beschildert.

Was müsste der Handel grundsätzlich verändern, um ältere Kunden bestens zu bedienen?

Wer erfolgreiche, zukunftsweisende Laden-Konzepte entwickeln möchte, wird die Bedürfnisse seiner Kunden in Zukunft noch genauer erforschen müssen. Eine pragmatische Methode, Aufschlüsse über konkrete Bedürfnisse älterer Kunden zu gewinnen, ist die Erforschung altersspezifischer Facetten durch die direkte persönliche Erfahrung: Hierzu hat sich unser Age Explorer als sehr nützlich erwiesen: Ein Anzug, in den man als Jüngerer hineinschlüpfen kann, um altersbedingte Besonderheiten erkennen und anschließend im Job-Alltag berücksichtigen zu können. Mit dem Age Explorer kann ein Jüngerer also beispielsweise seinen Laden auf Störquellen aus dem Blickwinkel“ älterer Kunden hin analysieren. Oder Verkaufspersonal kann geschult werden. Denn: Wer die Besonderheiten der Zielgruppe besonders gut kennt und versteht, kann freundlicher reagieren und damit reife, kaufkräftige Kunden besonders gut ansprechen.

Dr. Gundolf Meyer-Hentschel ist Inhaber des Meyer-Hentschel Instituts, Saarbrücken und gilt als Begründer des Senioren-Marketing in Europa.

Zu den Schwerpunktbranchen des Instituts zählen Einzelhandel (stationär und Versandhandel), Konsumgüter, Verpackungen. Gundolf Meyer-Hentschel hat neun Bücher veröffentlicht. Sein aktueller Titel: Jahrbuch Seniorenmarketing 2010/2011, Deutscher Fachverlag, Frankfurt.

Der bekannte Age Explorer® des Meyer-Hentschel Instituts wird seit 15 Jahren von einer großen Zahl von Unternehmen genutzt, u.a. zur Analyse und Optimierung von Ladenkonzepten, Leitsystemen usw. sowie zur Personalschulung im Handel.

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EuroShop 2011 in Düsseldorf: Ladenbau, Messe-Design und Event at its best

Euroshop - The Global Retail Trade Fair mit EuroCIS – Europe’s leading Trade Fair for IT and Security in Retail Düsseldorf (Deutschland)

Das EuroShop Forum Architektur und Design wartet mit spannenden Vorträgen für Live-Marketing-Profis auf – ein Event, das man auf keinen Fall verpassen sollte!

Vom 26. Februar bis 02. März 2011 findet in Düsseldorf die EuroShop, The Global Retail Trade Fair statt. Mit Ausstellern aus über 40 Ländern und einer Besucherzahl von über 100.000 gehört die dreijährlich stattfindende Messe zu den größten der Branche. Eines der vier EuroShop-Segmente, das EuroExpo, widmet sich speziell den Themen Ladenbau, Design und Event. Schließlich werden moderne Retail Shops immer mehr zu einer gelungenen Inszenierung aus Kommunikation, Technik und Design.

Zudem werden am Mittwoch, dem 02. März 2011, unter der Regie des m + a Verlag halbstündige Vorträge rund um die Themen Architektur, Design und Live-Marketing stattfinden. Das Fachforum spiegelt dabei aktuelle Themen wider, die sowohl im Messebau, als auch in der Retail-Architektur von hoher Relevanz sind und somit für Ladenbauspezialisten und Messebauunternehmen gleichermaßen wertvolle Infos und Tipps liefern. ( die einzelnen Themen als pdf gibt’s hier)

Für alle Branchenspezialisten definitiv das Messe-Highlight in diesem Jahr!


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Who’s following me? Ein Blick auf @handwerkerde

Eine neue Woche und natürlich auch ein neuer “Who’s following me?”

Heute: @handwerkerde

Eine wirklich praktische Sache – und das im wahrsten Sinne des Wortes!

Eine ausführliche Beschreibung über den Twitter Acount gibt es leider nicht, dafür gelangt man schnell auf das gut gemachte Blog vom Handwerkerversand. Hier gibt’s zu allen möglichen Themen, wie Garten, Bauen oder Elektro, Beiträge und und praktische Tipps.

Am liebsten stöbere ich ja beim Thema Grillen – das ist zwar leider noch eine Weile hin, doch bei nass-trüben Blick nach draußen, bekomme ich dabei direkt bessere Laune.  Und dank der Blog-Diskussion im letzten Sommer habe ich mich beim Grillkauf zielsicher für den wirklich guten Kugelgrill entschieden. Danke nochmal für den Tipp!

@handwerkerde ist bestimmt nicht nur was für die Vollblut-Werkler unter uns, sondern für alle, die gerne gute und vor allem praktische Tipps rund ums Thema Handwerk bekommen möchten.

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Duftmarketing – gerade im Einzelhandel spannend

Ich hatte vor einigen Tagen die Gelegenheit, die Firma Voitino Duftmarketing zu besuchen. Das war schon spannend, weil ich mich mit dem Thema Duftmarketing vorher nicht wirklich beschäftigt hatte.

Auf der Website wird das, was Voitino macht, so umschrieben:

[...] Voitino-Duftmarketing by FRAGRO hilft Ihnen Wettbewerbsvorteile zu schaffen, durch den gezielten Einsatz von Düften die speziell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt sind. [...]

Und das wurde mir dann auch in der Praxis vorgeführt. Wobei… von vorgeführt kann eigentlich nicht wirklich die Rede sein, weil die Raumbeduftung leicht unterhalb der Wahrnehmungsschwelle erfolgt.

Bei Voitino erfolgt die Raumbeduftung über Duftsäulen (VoitinoAir-System genannt), die es für unterschiedliche Raumvolumina gibt. Vorher werden – abhängig von der Zielsetzung – Düfte ausgewählt, die dann zu der Zielsetzung oder der Situation passen sollen. Es gibt also z. B. Stress abbauende Düfte, konzentrationsfördernde Düfte und natürlich auch appetitanregende Düfte.

Ein guter Überblick über den Stand der Wissenschaft findet sich übrigens auf der Seite http://www.voitino.com/duftmarketing/wissenschaft/ – für alle, die am Thema Duftmarketing insgesamt interessiert sind.

Danke an das Voitino-Team für die Führung durchs Unternehmen. Das hat Spaß gemacht & war wirklich mal etwas anderes…

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